Festzelt mit Veranstaltungstechnik für DLG-Feldtage

Manche Aufträge laufen genau so ab, wie man sie vorher geplant hat. Man fährt hin, baut die bestellte Veranstaltungstechnik für Bernburg auf, macht einen kurzen Test und fährt wieder nach Hause. Und dann gibt es Veranstaltungen, bei denen schon die Anfahrt zeigt, dass dieser Tag etwas anders werden könnte.

Genau so erging es uns bei diesem Auftrag für Veranstaltungstechnik für die DLG-Feldtage an einem Ort zwischen Bernburg und Aschersleben. Die bayrische Firma Horsch, ein Spezialist für Landtechnik und Spezialmaschinen für den Ackerbau, hatte uns beauftragt. Gefragt waren unter anderem unsere Tontechnik und besonders die Videotechnik für ein Festzelt. Eigentlich eine Aufgabe, wie wir sie schon häufig umgesetzt haben. Eigentlich.

Veranstaltungstechnik für DLG-Feldtage bei Bernburg

Die Veranstaltung sollte in einem großen Zelt auf freiem Feld zwischen Bernburg und Aschersleben statt. Für die Beschallung hatten wir eine passende Soundanlage, ein kleines Mischpult und Funkmikrofone eingeplant. Zur Wiedergabe der Präsentationen sollte ein starker Laserbeamer mit Leinwand aus unserem Verleih zum Einsatz kommen. Mit unserem Equipment machten wir uns in Richtung Bernburg auf den Weg.

Wenn die Koordinaten plötzlich ins Nirwana führen . . .

Unser netter Kontakt sendete uns die Koordinaten per Whatsapp und wir gaben sie brav ins Navi ein. Zur angegebenen Zeit landeten wir exakt in the middle of Gröningen. Nun kennen wir uns im Salzlandkreis natürlich aus und wussten daher, dass Gröningen nicht unbedingt das ist, was wir als „zwischen Bernburg und Aschersleben“ bezeichnen würden. Aber gut: Unser Auftraggeber kam aus Bayern. Und vielleicht sieht die geografische Nähe zu Bernburg aus bayerischer Perspektive einfach etwas großzügiger aus als aus unserer. Also dachten wir uns zunächst nichts dabei und steuerten das Ziel an. Oh Wunder, es gab mitten in Gröningen weder ein freies Feld noch ein Zelt.

Nach einem kurzen Telefonat stellte sich dann heraus, dass wir tatsächlich an einen komplett falschen Punkt geschickt worden waren. Also wieder ins Auto und weiter zum richtigen Veranstaltungsort bei Bernburg. Und diesmal fanden wir dank neuer Koordinaten auch das Feld. Koordinaten gut – alles gut.

Festzelt im Rahmen der DLG-Feldtage bei Bernburg

Ungefähr eine zusätzliche Stunde waren wir dadurch unterwegs. So etwas war uns bis dahin tatsächlich auch noch nicht passiert, aber wir nahmen es mit Humor. Zum Glück hatten wir für den Aufbau der Veranstaltungstechnik für die DLG-Feldtage reichlich Zeit eingeplant. Und wie sich wenig später herausstellen sollte, konnten wir die Reserve an diesem Tag noch sehr gut gebrauchen.

Der Technik-Nerd schlummert in uns . . .

Schließlich waren wir aber da. Und schwupps war auch der kleine fünfjährige Junge wieder zurück, der früher fasziniert am Feldrand stand und den großen Maschinen bei der Arbeit zusah. Denn rund um das Veranstaltungszelt standen einige wirklich beeindruckende landwirtschaftliche Maschinen. Große Traktoren, Mähdrescher und andere Geräte, bei denen man allein wegen ihrer Dimensionen automatisch etwas genauer hinschaut.

landwirtschaftliche Technik auf den DLG-Feldtagen bei Bernburg

Und ein bisschen Technik-Nerd steckt schließlich auch heute noch in uns. Zwar beschäftigen wir uns normalerweise mit Veranstaltungstechnik und damit mit deutlich kleineren Gerätschaften, aber faszinierende Technik bleibt eben faszinierende Technik.

Zum heiteren Landmaschinen-Gucken waren wir allerdings nicht nach Bernburg gekommen. Im Veranstaltungszelt wartete schließlich unsere eigentliche Aufgabe: der Aufbau der Veranstaltungstechnik für die DLG-Feldtage.

Aber was sind eigentlich die DLG-Feldtage?

Bevor wir uns aber an den Aufbau machten, vielleicht noch ein paar Worte dazu, wo wir hier eigentlich gelandet waren. Die DLG-Feldtage gehören zu den wichtigsten Treffpunkten für den professionellen Pflanzenbau und finden alle zwei Jahre statt. 2026 war Bernburg-Strenzfeld bereits zum vierten Mal Gastgeber.

Drei Tage lang drehte sich hier alles um moderne Landwirtschaft. Mehr als 320 Aussteller präsentierten neue Technik, Sorten, Anbausysteme und Lösungen für den Pflanzenbau. Dazu kamen Maschinenvorführungen, Fachveranstaltungen und natürlich jede Menge Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.

Und wo Unternehmen ihre Produkte präsentieren, Kunden und Geschäftspartner empfangen oder eigene Veranstaltungen durchführen, wird natürlich auch unsere Veranstaltungstechnik für Bernburg gebraucht. Entsprechend sind Anfragen rund um die DLG-Feldtage für uns nichts Neues.

Aber zurück zu unserem Veranstaltungszelt bei Bernburg. Schließlich warteten dort Beamer, Leinwand und Tontechnik samt Mikrofonen darauf, aufgebaut zu werden – und wir ahnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass uns ausgerechnet der Beamer später noch ein wenig beschäftigen würde.

Beamer und Leinwand aufgebaut – und dann kam die Sonne

Am Veranstaltungsort stand das große 30 x 10 Meter große Zelt mit zünftiger Bierzelt-Garnitur. Im hinteren Teil des Zeltes war genug Platz, um unsere Veranstaltungstechnik Bernburg aufzubauen. Alles ging zunächst seinen gewohnten Gang. Videobeamer und Leinwand wurden aufgebaut, angeschlossen und getestet. Technisch funktionierte alles.

Nur leider gibt es einen Unterschied zwischen „funktioniert“ und „sieht gut aus“.

Das Veranstaltungszelt war sehr hell und draußen schien die Mittagssonne. Unter diesen Bedingungen zeigte sich schnell, dass die Projektion auf der Leinwand zwar vorhanden war, aber für eine vernünftige Präsentation einfach nicht die Bildqualität bot, die wir uns vorgestellt hatten. Man hätte es vielleicht so lassen können und darauf hoffen, dass es zum späten Nachmittag wolkiger wäre. Wollten wir aber nicht. Denn letztlich interessiert es den Besucher einer Veranstaltung wenig, ob ein Beamer technisch korrekt funktioniert. Er möchte die Präsentation vernünftig sehen können. Also musste eine andere Lösung her. Klar hätten wir das Zelt abdunkeln können (aber wie hätte das ausgesehen). Oder hätten wir einen noch leistungsstärkeren Beamer nehmen sollen? Letztendlich ist das auch für den Kunden eine Kosten-Nutzen-Rechnung und ein leistungsstärkerer Beamer mit vielleicht 20000 ANSI Lumen hätte das Budget mit Sicherheit gesprengt und wäre auch keine Garantie für besseres Bild gewesen. Die Gesetze der Physik lassen sich eben nicht mal eben austricksen.

Für uns an dieser Stelle außerdem die Gelegenheit, einmal mit dem Mythos „Tageslichtbeamer“ aufzuräumen.

Tageslicht-Beamer – Mythos oder Wahrheit?

Einen speziellen Beamer, der bei Tageslicht immer ein perfektes Bild liefert, gibt es so nicht. Natürlich gibt es Projektoren mit sehr hoher Lichtleistung. Aber auch ein leistungsstarker Beamer kann die Physik nicht austricksen.

Entscheidend ist nämlich nicht allein, wie viele ANSI-Lumen ein Beamer liefert. Mindestens genauso wichtig ist, wie viel Umgebungslicht auf die Leinwand fällt. Je heller es im Raum oder – wie in unserem Fall – im Zelt ist, desto schwieriger wird es, ein kontrastreiches und gut erkennbares Bild zu erzeugen. Auch die Größe der Projektionsfläche spielt dabei eine Rolle: Je größer das Bild, desto mehr verteilt sich die vorhandene Lichtleistung.

Genau das zeigte sich bei unserem Aufbau. Unser Laser-Beamer war keineswegs zu schwach dimensioniert. Unter normalen Bedingungen wäre er für eine Veranstaltung dieser Größenordnung eine absolut passende Lösung gewesen. Gegen das helle Tageslicht im Zelt kam die Projektion allerdings nicht so an, dass wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden waren.

Zwei 65-Zoll-Bildschirme statt Beamer

Also entschieden wir uns nach Absprache mit unserem Auftraggeber für einen anderen Weg. Statt einfach immer mehr Lichtleistung gegen die Sonne antreten zu lassen, organisierten wir kurzfristig zwei 65-Zoll-Bildschirme. Und damit waren wir bei der Lösung angekommen, die unter diesen Bedingungen deutlich besser funktionierte und im Kostenrahmen blieb.

festzelt mit Veranstaltungstechnik für DLG-Feldtage bei Bernburg

Das kleine Problem dabei: Die beiden Screens waren für diesen Auftrag nicht vorgesehen und befanden sich an einem anderen Standort in unserem Eventtechnik-Verleih im Harz. Also hieß es: Auto starten und über die Harzautobahn nach Osterwieck düsen.

Zwei weitere Stunden später waren wir wieder am Veranstaltungsort bei Bernburg. Spätestens in diesem Moment konnten wir uns selbst dazu beglückwünschen, für den Aufbau großzügig Zeit eingeplant zu haben. Erst die falschen Koordinaten und anschließend noch die zusätzliche Fahrt wegen der Bildschirme – wäre unser Zeitplan von Anfang an auf Kante genäht gewesen, hätte es ziemlich eng werden können. So aber konnten wir reagieren, unseren Kunden glücklich machen und darauf kommt es uns an.

Ein gewisser Zeitpuffer bei Veranstaltungen ist meistens Gold wert.

Die bessere Lösung kostete den Kunden keinen Cent mehr

Die beiden 65-Zoll-Screens stellten wir näher an den Zuschauerbereich. Damit waren die Präsentationen auch im hellen Veranstaltungszelt deutlich besser zu erkennen. Für unseren Auftraggeber entstanden durch diese spontane Änderung übrigens keine zusätzlichen Kosten. Natürlich hätten wir sagen können: Der ursprünglich vereinbarte Beamer funktioniert, also ist unsere Aufgabe erledigt. Aber so arbeiten wir nicht.

Techniktest der Veranstaltungstechnik Bernburg

Wenn wir vor Ort feststellen, dass eine andere technische Lösung deutlich besser funktioniert und wir die Möglichkeit haben, sie umzusetzen, dann versuchen wir das auch. Am Ende soll schließlich nicht nur die Technik laufen. Das Ergebnis soll stimmen.

Tontechnik mit Funkmikrofonen für die Vorträge

Neben der Videotechnik kümmerten wir uns natürlich auch um den Ton. Zum Einsatz kamen eine bewährte Beschallungsanlage, ein kleines Mischpult sowie ganze vier Funkmikrofone für die Redner. Die Anlage richteten wir so ein, dass die Vorträge im Zelt gut verständlich waren. Unser Kunde hatte keine dauerhafte technische Betreuung war für diese Veranstaltung gebucht, für einen schnellen Telefon-Support wären wir natürlich jederzeit erreichbar gewesen.

kleines Mischpult - Veranstaltungstechnik Bernburg

Deshalb erklärten wir unserem Auftraggeber nach dem Aufbau die Bedienung der Technik. Gerade bei solchen Veranstaltungen achten wir darauf, dass die wesentlichen Funktionen möglichst unkompliziert bleiben. Mikrofon einschalten, Präsentation starten – und los. Nicht jede Veranstaltung braucht schließlich einen Techniker, der zwei Tage lang neben dem Mischpult sitzt. Demnächst werden wir dazu übrigens einen weiteren Blogbeitrag schreiben und der Frage nachgehen, wann technischer Support von Veranstaltungstechnik unbedingt notwendig ist.

Für einen schnellen Telefon-Support wären wir natürlich jederzeit erreichbar gewesen.

Veranstaltung über zwei Tage – Technik blieb über Nacht stehen

Die Veranstaltung selbst lief über zwei Tage. Unsere komplette Technik blieb deshalb über Nacht vor Ort. Darüber mussten wir uns allerdings keine großen Gedanken machen, denn das Veranstaltungsgelände wurde durch einen Security-Dienst bewacht. Ursprünglich war vereinbart, dass wir unsere Veranstaltungstechnik am Abend des zweiten Tages wieder abbauen und abholen. Doch auch dieser Plan änderte sich noch einmal.

Wir hatten an diesem Tag einen weiteren Auftrag in Braunschweig. Über diesen Einsatz haben wir bereits in unserem Beitrag über unseren Tontechnik-Verleih in Braunschweig berichtet. Also fragten wir kurzfristig bei unserem Auftraggeber nach, ob wir die Technik statt am Abend auch am folgenden Morgen abbauen könnten. Kein Problem.

Und so standen wir am nächsten 2 Tage später wieder am Veranstaltungszelt. Diesmal übrigens ohne Umweg über Gröningen. Wir konnten die gesamte Technik in Ruhe abbauen und wurden dabei sogar wieder von unserem Auftraggeber unterstützt. Nach dem etwas abenteuerlichen Start war das ein ausgesprochen entspannter Abschluss.

Warum wir bei Veranstaltungen lieber etwas mehr Zeit einplanen

Dieser Auftrag war wieder ein gutes Beispiel dafür, warum wir bei größeren Veranstaltungen versuchen, beim Aufbau nicht mit der letzten verfügbaren Minute zu kalkulieren. Egal ob durch uns oder den Auftraggeber, es kann immer etwas passieren.

Eine Zufahrt funktioniert anders als gedacht. Ein Veranstaltungsort ist schwieriger zu finden. Ein Kabelweg ist länger. Oder man stellt – wie in diesem Fall – erst vor Ort fest, dass eine ursprünglich geplante technische Lösung unter den tatsächlichen Bedingungen nicht optimal ist.

Bei uns kam diesmal gleich einiges zusammen.

Falscher Standort, eine zusätzliche Stunde Fahrt, ungeeignete Lichtverhältnisse für die Projektion und anschließend noch einmal losfahren, um zwei große Bildschirme zu holen.

Trotzdem stand am Ende alles rechtzeitig. Und genau das ist für uns entscheidend.

Beamer, Bildschirm oder LED-Wand im Veranstaltungszelt?

Aus technischer Sicht hat uns dieser Einsatz übrigens wieder einmal etwas bestätigt: In einem hellen Veranstaltungszelt ist ein klassischer Videobeamer nicht immer die beste Wahl. Große Displays sind häufig deutlich kontrastreicher und unempfindlicher gegenüber Umgebungslicht.

Noch besser funktioniert eine LED-Wand. Sie liefert auch bei sehr hellen Lichtverhältnissen ein hervorragendes Bild und kann zudem entsprechend groß dimensioniert werden. Allerdings spielt natürlich auch das Budget eine Rolle. Eine LED-Wand kann schnell das Vier- bis Fünffache einer Lösung mit Beamer, Leinwand oder großen Displays kosten. Deshalb schauen wir uns bei jeder Veranstaltung individuell an, welche Videotechnik-Vermietung sinnvoll ist. Nicht immer ist die teuerste Lösung notwendig.Aber die günstigere Lösung sollte eben auch funktionieren.

Veranstaltungstechnik in Bernburg und Aschersleben mieten

Für uns war dieser Auftrag ein schönes Beispiel dafür, was wir unter Veranstaltungstechnik in Bernburg mieten verstehen. Nicht einfach Technik ausladen, Stecker rein und wieder verschwinden. Manchmal muss man vor Ort umdenken. Und manchmal muss man dafür eben noch einmal ins Auto steigen ;).

Wir sind mit unserer Veranstaltungstechnik regelmäßig in Bernburg, Aschersleben und der gesamten Region unterwegs und statten dort Tagungen, Firmenveranstaltungen, Präsentationen und andere Events mit Ton-, Video- und Konferenztechnik aus.

Am Ende zählt die Veranstaltung

Wenn wir nach solchen Einsätzen nach Hause fahren, ist für uns vor allem eine Frage wichtig: Hat es für den Auftraggeber funktioniert? In diesem Fall können wir das mit ruhigem Gewissen mit Ja beantworten. Es lief vielleicht nicht alles so, wie wir es ursprünglich geplant hatten. Dafür haben wir reagiert, eine bessere Lösung gefunden und alles dafür gegeben, dass aus den kleinen und größeren Überraschungen am Ende keine Probleme für die Veranstaltung wurden. Und vielleicht sind es gerade solche Aufträge, an die man sich später besonders gut erinnert.

Wir jedenfalls freuen uns schon auf die nächsten Events und stellen gern Veranstaltungstechnik für die DLG-Feldtage in Bernburg.

Ach ja, und wenn uns wieder jemand Koordinaten schickt, schauen wir vorher vielleicht doch noch einmal etwas genauer hin.

Eure Event Men für Bernburg und den Salzlandkreis